18. Januar 1968, es ist bitter kalt, das Thermometer zeigt -25°C. Im Schutz der Nacht schleicht sich ein Kommando über die Befestigungsanlagen der DMZ im amerikanisch kontrollierten Sektor. Die südkoreanischen Uniformen können gegen die Kälte nur bedingt helfen, doch die Gruppe aus 31 Offizieren einer Spezialeinheit ist entschlossen. Nach zwei Jahren Training sind sie motiviert bis in die Haarspitzen, trotz der Ausrüstung von über 30 kg überwinden sie das unwegsame Gelände in einer übermenschlichen Marschgeschwindigkeit von 10km/h, vier Tagesmärsche trennen sie von ihrem Ziel und sie kommen gut voran. Doch am zweiten Tag geschieht etwas unvorhergesehenes. Ein paar Brüder fällen Holz im Wald, als sie unvermittelt dem Kommando gegenüber stehen. Eine Diskussion entbrennt, ob man die Zeugen töten soll, doch sie werden laufen gelassen, ein Fehler. Nachdem die Brüder den Zwischenfall bei der Polizei gemeldet haben, entbrennt eine Menschenjagd, doch da den Verfolgern nicht klar ist, welches Ziel und welche Richtung die Einheit hat, können die Männer ihre Mission weiter verfolgen. Am Morgen des 21. Januar 1968 trennen sie noch 750 m von ihrem Ziel. Da werden sie von einer Polizeipatroullie aufgehalten: Ausweisen! Busse nähern sich von hinten, eine Verstärkung? In dieser Situation eröffnen sie das Feuer, ein wildes Gefecht entbrennt, die Brigaden zur Bewachung des „Blauen Hauses“ sind in Sekunden zur Stelle und erwidern das Feuer. Den Offizieren bleibt nur der Rückzug, doch in den nächsten Tagen werden die Gruppen nach und nach aufgerieben, nur einer wird lebend gefasst, ein anderer kann nach Nordkorea entkommen. Das Kommando zur Ermordung des Südkoreanischen Präsidenten Park Chung-hee ist gescheitert. http://rokdrop.com/2008/12/30/dmz-flashpoints-the-blue-house-raid/
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