Was Hormone im Körper anrichten können, erleben Eltern
beim Eintritt ihrer Liebsten in die Pubertät. Ehemänner kennen das Phänomen der
mondphasenrhytmischen Stimmungsebbe im Familienkreis und Sportfans sehen die
Folgen hauteng beim Anblick von Wettkampf- Schwimmerinnen. Und nun hat die
Wissenschaft endlich geklärt, warum Frauen bei Problemlösungsprozessen im Rudel
weniger egozentrisch sind als Männer, es liegt am Testosteron. Gut zu wissen,
werden viele denken, aber was soll's? Interessant ist also die Frage, ob Östrogen
aus einem Haufen keulenschwingender Alleinentscheider tatsächlich
kommunikationswillige Kaffekränzcheninformationsaustauschakrobaten machen
könnte. Wenn das herausgefunden wird, sehe ich schon das Sternchen auf der
Kantinenspeisekarte "*mit Phosphat- kann Spuren von Nüssen und Östrogen
enthalten" nebst einem Haufen Bürohengsten mit Körbchengröße AA120.
Geschichte und Geschichten! Was ihr noch nie über Korea wissen wolltet ... hier ist es. Viel Spaß dabei!
Samstag, 12. Mai 2012
Freitag, 4. Mai 2012
Was ich an Seoul mag
Es dürfte sich bereits
herumgesprochen haben, dass ich den Anblick kurzer Röckchen bei entsprechender
figürlicher Ausstattung einfach hinreißend finde. Aber es gibt neben den in Fülle vorhandenen entzückenden Rückseiten
noch andere Seiten, die mir an meinem Gastland gefallen. Sehen wir Dinge wie
fließendes Wasser, Elektrizität, Bildung, medizinische Versorgung, Lebensmittel
im Überfluss, Häuser mit Zentralheizung, Kulturangebote und einen
hervorragenden öffentlichen Verkehr als selbstverständlich an, so bleiben noch
einige Aspekte, die man nicht unbedingt voraussetzen kann:
1) Es ist sicher hier: zu keiner Zeit muss ich mir Gedanken um den Geldbeutel in meiner Hosentasche machen (es sei denn bei einem Stadtbummel mit der Familie) noch benötige ich eine Hundeschutzstaffel auf meinen nächtlichen Fotostreifzügen.
2) Der Verkehr ist chaotisch, Busse wechseln unvermittelt die Spur, Taxis blockieren nach Laune die Fahrbahn, jede Lücke wird gnadenlos genutzt und wenn es keine Lücke gibt, wird sie gnadenlos erzwungen. Wird dafür jemand erschossen? Nein, sogar die Hupe ist in diesen Fällen nur in homöopathischen Dosen im Gebrauch und hat man sich an die Spielregeln gewöhnt, fährt es sich recht unbeschwert.
3) Leute lagern auf Rasenflächen und an Orten, bei denen jeder selbsternannte Parkordnungdurchsetzungsbeauftragte bei uns blass würde. Kaum ein Verbotsschild unterbindet den Drang zur Gemütlichkeit und so verblasst selbst bei mir langsam des latente "Betretendesrasensverboten" Gewissen.
4) Öffentliche Einrichtungen, U- Bahnen, Toiletten, Bushaltestellen sind sauber, geschmierefrei und unzerstört - es ist kaum zu glauben dass Betonwände in Unterführungen einfach weiß sein können. Offenbar gibt es hier ein anderes Verhältnis zum Gemeinschaftseigentum. Das wird für mich als Künstler eine ganz neue Erfahrung, nichts übermalen zu müssen.
5) Ältere Mitbürger werden respektiert. Selbst in der vollen Bahn zur Stoßzeit setzt sich keiner auf den Platz für Alte, Schwangere und Behinderte und so erfreue ich mich stets eines Sitzplatzes.
6) Es gibt Radfahrer im Botanischen Garten ... aber was daran toll sein soll, können nur die treuesten meiner verehrten Leserschaft verstehen.
1) Es ist sicher hier: zu keiner Zeit muss ich mir Gedanken um den Geldbeutel in meiner Hosentasche machen (es sei denn bei einem Stadtbummel mit der Familie) noch benötige ich eine Hundeschutzstaffel auf meinen nächtlichen Fotostreifzügen.
2) Der Verkehr ist chaotisch, Busse wechseln unvermittelt die Spur, Taxis blockieren nach Laune die Fahrbahn, jede Lücke wird gnadenlos genutzt und wenn es keine Lücke gibt, wird sie gnadenlos erzwungen. Wird dafür jemand erschossen? Nein, sogar die Hupe ist in diesen Fällen nur in homöopathischen Dosen im Gebrauch und hat man sich an die Spielregeln gewöhnt, fährt es sich recht unbeschwert.
3) Leute lagern auf Rasenflächen und an Orten, bei denen jeder selbsternannte Parkordnungdurchsetzungsbeauftragte bei uns blass würde. Kaum ein Verbotsschild unterbindet den Drang zur Gemütlichkeit und so verblasst selbst bei mir langsam des latente "Betretendesrasensverboten" Gewissen.
4) Öffentliche Einrichtungen, U- Bahnen, Toiletten, Bushaltestellen sind sauber, geschmierefrei und unzerstört - es ist kaum zu glauben dass Betonwände in Unterführungen einfach weiß sein können. Offenbar gibt es hier ein anderes Verhältnis zum Gemeinschaftseigentum. Das wird für mich als Künstler eine ganz neue Erfahrung, nichts übermalen zu müssen.
5) Ältere Mitbürger werden respektiert. Selbst in der vollen Bahn zur Stoßzeit setzt sich keiner auf den Platz für Alte, Schwangere und Behinderte und so erfreue ich mich stets eines Sitzplatzes.
6) Es gibt Radfahrer im Botanischen Garten ... aber was daran toll sein soll, können nur die treuesten meiner verehrten Leserschaft verstehen.
Abonnieren
Posts (Atom)