Nach Ende der Kampfhandlungen im pazifischen Raum hatten die Siegermächte zwar ein vereinigtes Korea als Ziel definiert, doch die Vorstellung über die zukünftige politische Ausrichtung war nicht zur Deckung zu bringen. Und die Gräben vertieften sich. Bereits kurz nach der Ausrufung des Volkskongresses im Norden wurde dort mit der Aufrüstung begonnen. Das Verhältnis von Waffen und Truppenstärke war Anfang 1950 klar zu Gunsten des Nordens verschoben, der auch über T-34 Panzer aus der Sowjetunion verfügte, wohingegen der Süden keinen einzigen Panzer besaß. Und während Südkorea seinen Soldaten im Juni 1950 Urlaub für die Bewirtschaftung der Felder gewährte, wurden auf der anderen Seite der Demarkationslinie die Truppen mobil gemacht.
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