Dienstag, 6. September 2011

Teil 14: China greift ein

Nach fünf Monaten hätte der Krieg vorbei sein können, doch Mao konnte den Untergang des kommunistischen Bruderstaates nicht einfach hinnehmen. Am 24. November 1950 drängen chinesische Truppen über die Grenze der Mandschurei. Oft nur mit Handgranaten ausgerüstet greifen sie die Stellungen in menschlichen Wellen an. Unter hohen Verlusten aber mit erdrückender Übermacht branden sie während des bitter kalten koreanischen Winters nach Süden. Die Allianz beschließt den geordneten Rückzug sowie die Evakuierung Seouls. So wechselt in Seoul am 04. Januar 1951 erneut die Flagge. Doch der Triumpf ist kurz, der Gegenangriff treibt den schlecht ausgerüsteten Gegner zurück und am 15. März 1951 gehört die Stadt wieder dem Süden, während die Kommunisten noch hinter den 38. Breitengrad gedrängt werden. Nun beginnt ein zermürbender Stellungskrieg um strategische Punkte mit nur kleinen Bewegungen im Frontverlauf.

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