Es ist schon interessant, wie Themen von den Medien aufbereitet werden. Im Gegensatz zu Deutschland, wo bezüglich der OECD Bildungsstudie die geringe Anzahl an Absolventen thematisiert wurde (siehe Bildungsnotstand), diskutiert England die Studie im Hinblick auf die Höhe der Studiengebühren. Platz 3 hinter Korea und dem Spitzenreiter USA (telegraph.uk/education). Und was macht die Presse aus der gleichen Studie in Korea? Auch hier wird zunächst hervorgehoben, dass Korea Platz zwei bei den Bildungsausgaben bezogen auf das Bruttosozialprodukt einnimmt. Wohl gemerkt, dies beinhaltet die Ausgaben, die die Eltern beisteuern. Korean Times: "The country spent 7.6 percent of GDP on public education ― 4.7 percent by the government and 2.8 percent by the private sector ― in 2009, much higher than the OECD average of 5.9 percent. The spending by the private sector on public education was the highest among OECD countries for the 11th consecutive year, indicating that Korean parents rely heavily on private tutoring for children’s education,” a ministry official said". Später geht der Artikel auf die Anzahl der Abschlüsse ein und fasst weitere Ergebnisse der Studie zusammen. (koreatimes/nation). Könnten wir uns als Deutsche etwa anständig freuen, dass wir bei den Studiengebühren im OECD Schnitt so weit unten liegen, anstatt über die wenigen Absolventen zu jammern?
Es wäre gewiss interessant, die gesamte Studie zu erfassen und nicht nur eine durch mediale Aromaporen gefilterte Statistik. Aber die OECD verlangt für den Onlinezugriff 158 € und als guter Deutscher bin ich natürlich nicht bereit, für die Bildung zu zahlen. Deshalb muss ich mir auch die "Mountainbike" immer ausleihen.
Es wäre gewiss interessant, die gesamte Studie zu erfassen und nicht nur eine durch mediale Aromaporen gefilterte Statistik. Aber die OECD verlangt für den Onlinezugriff 158 € und als guter Deutscher bin ich natürlich nicht bereit, für die Bildung zu zahlen. Deshalb muss ich mir auch die "Mountainbike" immer ausleihen.
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