Nach der ersten Schockwelle in Japan stürzen sich die deutschen Medien und Politiker erneut auf die Kernkraftdebatte während sich vor unseren Augen die Trümmerhaufen türmen. Was dabei leicht in den Hintergrund gedrängt wird, ist die Tatsache, dass die viertgrößte Weltwirtschaft eine Schuldenlast von über 190% ihres Bruttoinlandsproduktes (Deutschland 65 %) stemmen muss und eine Schuldenquote von über 7% des BIP hat. Somit ist mitnichten Handlungsspielraum für Unterstützung des einzelnen durch den Staat gegeben. Wenn die Notenbank nun Milliarden in die Wirtschaft pumpt, dann zu Lasten der Kinder. Keines der Häuser, die der Tsunami weggefegt hat war dagegen versichert, denn eine solche Versicherung wird in Japan nicht angeboten (zumindest nach meinem Kenntnisstand). Bedenkt man nun, dass viele Häuser mit Krediten von bis zu 30 Jahren Laufzeit finanziert sind, deren Besitzer aber vor dem absoluten Nichts stehen, dann rückt vielleicht die Sicherheitsdebatte von deutschen Kernkraftwerken in den Hintergrund und dort gehört sie auch derzeit hin. In Japan ist noch immer eine Katastrophe im Gang!
Hi biker,
AntwortenLöschenlese gerne Deinen Blog. Wir verfolgen die Geschehnisse in Japan und schauen besonders nach unseren japanischen Freunden und werden auch versuchen den armen Leuten im Land zu helfen, wenigstens finanziell.
Wir sind trotzdem froh, dass die Debatte hier wieder stattfindet und jetzt unser Nachbar-AKW hoffentlich für immer vom Netz geht. Wie geht's Dir? Wahrscheinlich gar nicht gut. Hast du auch einen Facebook Account, wenn ja, lad mich mal ein.
Liebe Grüße
Rolf