Geschichte und Geschichten! Was ihr noch nie über Korea wissen wolltet ... hier ist es. Viel Spaß dabei!
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Es gibt keinen Mr. Lee
Zugegeben, mein Name ist für koreanische Zungen ausgesprochen (im wörtlichen Sinne) unzugänglich und ich sehe deshalb großzügig über holprige Konsonantenreihungen hinweg. Gleiches gilt auf der Gegenseite für die schludrige Aussprache koreanischer Namen. Hatte ich bisher geglaubt, die Hälfte der Bevölkerung wurde aus Lees und Parks bestehen, so darf ich mich zwischenzeitlich der höheren Einsicht rühmen, dass es diese Namen in Korea überhaupt nicht gibt. Kein Lee, kein Park, dafür Yi und Bark in Fülle. Wenn ich einem Kollegen begeistert erzähle, dass ich am Wochenende den Mt. Inwangsan bestiegen habe, ernte ich verwirrte Blicke und wiederholte Nachfragen, bis wir dahinter kommen, dass ich eigentlich auf dem "Iwaasan" war.
Und wer ist schuld? Die Romanisierung der koreanischen Schrift nach (Zitat aus Wiki:) " McCune-Reischauer wurde 1937 von den beiden Amerikanern George M. McCune und Edwin O. Reischauer geschaffen. Diese verzichteten auf eine originalgetreue Transliteration der Hangeul-Zeichen und orientierten sich mehr an einer im Hinblick auf englischsprachige Leser phonetischen Wiedergabe koreanischer Wörter". Noc Frägen?
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