dies
ist der letzte Eintrag in meiner Sammlung von Anekdoten, Fakten, Persönlichem
und Wissenswerten über das Leben in Korea. Ich hatte Gelegenheit, mit einigen
Expats zu sprechen, die auch in anderen Metropolen in Asien gelebt haben,
darunter Singapore, Shanghai, Bangkok, Manila, Tokyo und Beijing. Seoul
rangiert auf der Favoritenliste nicht immer auf Rang 1, doch die Mehrheit hat
sich hier sehr wohl gefühlt. Solltet ihr, liebe Leser, jemals das Angebot
erhalten, für einige Zeit nach Seoul zu kommen, so kann ich nur klar zu diesem
Schritt raten. Und falls ihr euch nicht durch alle Blogbeiträge wühlen wollt,
dann sind hier nochmal die Gründe.
1) Für die nicht berufstätigen Partner wird hier unvergleichlich viel geboten (z.B. von der Seoul International Women Association "SIWA", Veranstaltungen und Kurse der "Global Center", Ausstellungen, Konzerte etc.). Damit sollte der Kommunikationsbedarf der Holden gedeckt sein und Abends gibt es Ruhe.
2) Die Internationalen Schulen werden i.A. gelobt. Die Deutsche Schule Seoul International ist familiär, engagiert, bietet Dank der kleinen Klassen individuelle Förderung und durch den teilweise in Englisch gehaltenen Unterricht enormes Potential zur Verbesserung der Sprachkenntnisse. Für die Vermittlung koreanischer Schimpfworte ist ebenfalls durch die zweisprachigen Schüler bestens gesorgt.
3) In Seoul findet man alles, was man benötigt. Wer auf seine deutsche Wurst und internationale Zutaten nicht verzichten möchte, sollte sich in der Nähe von Itaewon ansiedeln. Lediglich beim Schuhkauf wird es ab Größe 45 etwas enger
4) Dank des öffentlichen Verkehrssystems kommt man einfach, günstig und schnell durch die Stadt und braucht das Auto höchstens, damit man am Samstag etwas zu putzen hat.
5) Koreaner sind sehr nette Zeitgenossen. Man sollte lernen, sie und ihre Eigenheiten zu mögen, denn es gibt um Seoul keinen Ort, an dem man keinem Menschen begegnet- ok, die Kanalisation vielleicht.
6) Das Leben in Seoul ist nicht billig, ganz besonders, wenn man importierte Waren erstehen mochte. Doch mit den Tips der Seoulties findet man mit der Zeit die richtigen Geschäfte- Vuitton, Porsche, Bulgari, Birkenstock ...
7) Unzählige Wanderwege auf die Berge rund um Seoul sind schnell und einfach mit Bahn und Bus zu erreichen- und diesen Geheimtipp kennen alle.
8) Seoul ist sicher, nicht beim überqueren einer befahrenen Straße, aber die Handtasche darf schon mal beim Stöbern durch das Angebot unbeobachtet im Einkaufswagen verweilen.
9) Seoul ist sauber. Kein Bäckergehilfe wurde das Brot mit der bloßen Hand berühren. Wen stört es da schon, wenn alle aus einem Topf essen.
10) Es gibt immer etwas Neues in dieser Stadt zu entdecken und sei es nur, dass das Lieblingsrestaurant über Nacht verschwunden ist.
Natürlich ist nicht alles toll, ein guter Deutscher wird stets etwas zu mäkeln finden. Wer nicht bereit ist, sich auf eine andere Umgebung einzulassen, der möchte doch bitte in seinem Schrebergärtchen bleiben. Für alle anderen bin ich nicht Bange, dass Korea sie gerne willkommen heißen wird. Wir durften hier Gäste sein und mir bleibt nur eines zu sagen: Gamshamnida/ Danke!
1) Für die nicht berufstätigen Partner wird hier unvergleichlich viel geboten (z.B. von der Seoul International Women Association "SIWA", Veranstaltungen und Kurse der "Global Center", Ausstellungen, Konzerte etc.). Damit sollte der Kommunikationsbedarf der Holden gedeckt sein und Abends gibt es Ruhe.
2) Die Internationalen Schulen werden i.A. gelobt. Die Deutsche Schule Seoul International ist familiär, engagiert, bietet Dank der kleinen Klassen individuelle Förderung und durch den teilweise in Englisch gehaltenen Unterricht enormes Potential zur Verbesserung der Sprachkenntnisse. Für die Vermittlung koreanischer Schimpfworte ist ebenfalls durch die zweisprachigen Schüler bestens gesorgt.
3) In Seoul findet man alles, was man benötigt. Wer auf seine deutsche Wurst und internationale Zutaten nicht verzichten möchte, sollte sich in der Nähe von Itaewon ansiedeln. Lediglich beim Schuhkauf wird es ab Größe 45 etwas enger
4) Dank des öffentlichen Verkehrssystems kommt man einfach, günstig und schnell durch die Stadt und braucht das Auto höchstens, damit man am Samstag etwas zu putzen hat.
5) Koreaner sind sehr nette Zeitgenossen. Man sollte lernen, sie und ihre Eigenheiten zu mögen, denn es gibt um Seoul keinen Ort, an dem man keinem Menschen begegnet- ok, die Kanalisation vielleicht.
6) Das Leben in Seoul ist nicht billig, ganz besonders, wenn man importierte Waren erstehen mochte. Doch mit den Tips der Seoulties findet man mit der Zeit die richtigen Geschäfte- Vuitton, Porsche, Bulgari, Birkenstock ...
7) Unzählige Wanderwege auf die Berge rund um Seoul sind schnell und einfach mit Bahn und Bus zu erreichen- und diesen Geheimtipp kennen alle.
8) Seoul ist sicher, nicht beim überqueren einer befahrenen Straße, aber die Handtasche darf schon mal beim Stöbern durch das Angebot unbeobachtet im Einkaufswagen verweilen.
9) Seoul ist sauber. Kein Bäckergehilfe wurde das Brot mit der bloßen Hand berühren. Wen stört es da schon, wenn alle aus einem Topf essen.
10) Es gibt immer etwas Neues in dieser Stadt zu entdecken und sei es nur, dass das Lieblingsrestaurant über Nacht verschwunden ist.
Natürlich ist nicht alles toll, ein guter Deutscher wird stets etwas zu mäkeln finden. Wer nicht bereit ist, sich auf eine andere Umgebung einzulassen, der möchte doch bitte in seinem Schrebergärtchen bleiben. Für alle anderen bin ich nicht Bange, dass Korea sie gerne willkommen heißen wird. Wir durften hier Gäste sein und mir bleibt nur eines zu sagen: Gamshamnida/ Danke!
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