Da haben wir wohl wieder
ein Mega- Wahljahr: Mit Spannung verfolgt(e) die Welt die Präsidentschaftswahlen
in den USA, Russland, Ägypten, Frankreich und Mexiko. Und auch in Süd Korea
laufen sich die Kandidaten warm. Als Führer der regierenden konservativen
Partei aus der Krise steht die stets freundlich geschminkte Park Geun- Hye. Sie
ist die Tochter von Park Chung-hee, der das Schicksal Koreas zwischen 1963 und
1979 mit eiserner Hand diktierte und das Land in die Moderne führte /wiki/Park_Chung-hee. Bei
einem Attentatsversuch auf ihren Vater 1974 wurde die Mutter von Park Geun- Hye
von der verirrten Kugel tödlich getroffen. Ihr Vater Chung-hee wurde 1979 vom
Chef seines Geheimdienstes ermordet. Dies dürfte ein versteckter Hinweis sein,
dass seine Politik nicht nur Anhänger hatte. Trotz der Altlasten scheint Frau
Park derzeit gut im Rennen zu liegen, während der Kandidat der Oppositionspartei
Herr Moon durch den unabhängigen Professor Ahn, der Reformen einfordert und so
die Opposition vor sich her treibt, noch in Schach gehalten wird. Man darf also
gespannt sein, ob das männerdominierte Korea für eine Präsidentin reif ist. Ich
freue mich jedenfalls auf den Wahltag, denn dieser ist in Korea arbeitsfrei. Wohl
wegen der Qual der Wahl.
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