Was Hormone im Körper anrichten können, erleben Eltern
beim Eintritt ihrer Liebsten in die Pubertät. Ehemänner kennen das Phänomen der
mondphasenrhytmischen Stimmungsebbe im Familienkreis und Sportfans sehen die
Folgen hauteng beim Anblick von Wettkampf- Schwimmerinnen. Und nun hat die
Wissenschaft endlich geklärt, warum Frauen bei Problemlösungsprozessen im Rudel
weniger egozentrisch sind als Männer, es liegt am Testosteron. Gut zu wissen,
werden viele denken, aber was soll's? Interessant ist also die Frage, ob Östrogen
aus einem Haufen keulenschwingender Alleinentscheider tatsächlich
kommunikationswillige Kaffekränzcheninformationsaustauschakrobaten machen
könnte. Wenn das herausgefunden wird, sehe ich schon das Sternchen auf der
Kantinenspeisekarte "*mit Phosphat- kann Spuren von Nüssen und Östrogen
enthalten" nebst einem Haufen Bürohengsten mit Körbchengröße AA120.
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