Donnerstag, 10. Februar 2011

Berge

Korea ist bergig, steil und unwirtlich erheben sich die Gipfel am Rande der Stadt und ein kalter Wind bläßt einem jetzt im Winter durch die Kleidung. Entsprechend fühle ich mich auch nach den ersten Arbeitstagen, in denen die Aufgaben wie ein Berg vor mir aus dem Nebel auftauchen und fast unüberwindlich scheinen. Aber wie immer fängt auch die Besteigung des höchsten Gipfels mit einem ersten Schritt an.
Im Büro ist nun nach zwei Tagen die Hardware komplett, Laptop, I-Phone, Telefon. Ich kann also loslegen, sobald ich das lose Ende des Faden zu fassen bekomme. Was ich aber kaum fassen will ist, dass ich schon jetzt an drei Tagen in der Woche wegen Meetings nicht vor 18:00 h aus dem Büro weg komme. Eigentlich wäre das nicht tragisch, doch es bedeutet, dass man wegen der Verkehrsbedingungen 2 h unterwegs ist ... darauf habe ich nicht wirklich Lust. Aber ich wusste ja, dass es kein Zuckerschlecken würde. Auch mit der Bahn bin ich nicht schneller, gestern habe ich den Versuch gemacht und war 1h 45 min unterwegs. Einzig positiv war die Tatsache, dass die Bahn keineswegs überfüllt ist, weit entfernt von TYO Verhältnissen. Das ist doch auch schon mal etwas.

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